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Texteschaffen am PC
LINEARER HYPERTEXT
Kreatives
Schreiben
3
Aufwand:
ca. 4 Lektionen
  Material:
mehrere PCs
  Sozialform:
Grossgruppe / ganzeKlasse
  Stufe:
ab 4. Klasse
 
 
Allgemeines:
  • In Zukunft werden wir aufgrund der Entwicklung der neuen Medien immer stärker auch mit Hyper-texten auseinandersetzen müssen. Das sind elektronisch gespeicherte Texte, die durch sogenannte Links miteinander verknüpft sind. Praktische jede CD-Rom ist ein Hypertext (bzw. ein Hypermedium, wenn sie die Inhalte multimedial darbietet). Der grösste Hypertext ist wohl das World Wide Web, denn sobald eine Homepage nach aussen verlinkt ist, wird sie Bestandteil des weltweiten Textnetzes.

  • Wohl die meisten Schülerinnen und Schüler haben sich schon in Hypertexten bewegt. Das eigenaktive Herstellen von Hypertexten trägt aber sich viel dazu bei, Strukturen von Hypertexten besser zu verstehen und die Kompetenz im Umgang damit zu verbessern.

  • Erste Hypertexte werden idealerweise linear zu einer Baumstruktur verknüpft. Zudem ist es sinnvoll, die Aufgabe schrittweise anzugehen und genau zu planen (siehe Beispiel). Der Aufwand auch für einfache Hypertexte darf nicht unterschätzt werden. Kurze Textmodule (2 - 5 Sätze) und wenige Textebenen (3 genügen) reichen zu Beginn vollauf.

  • Hypertexte müssen nicht unbedingt als Textdateien vorliegen, um sie verlinken zu können. Auf einem Plakat aufgeklebt und durch Linien untereinander verbunden finden sie im Schulzimmer vielleicht sogar mehr Leserinnen und Leser. Zudem muss die Aufgabe des Verlinkens an unteren Klassen wahrscheinlich vorerst durch die Lehrperson übernommen werden.


Konkretes Beispiel:

  1. Inhalt der einzelnen Textmodule in knapper Form vorgeben.

  2. Sich Ebene für Ebene vorwärts bewegen.

  3. Niemand knüpft an ein eigenes Modul an, immer an fremde Textmodule anschliessen.

  4. Entwurfsfassung (und evtl. Schlussfassung) auf Papier, die elektronische Verlinkung - falls überhaupt - erst am Schluss vornehmen. Der Computer ist bereits bei der Textproduktion und Textredaktion eine grosse Hilfe.


   
Methodisch-didaktische Hinweise
 
  • Hypertexte lassen sich bei Kenntnis der entsprechenden Programme relativ leicht zu Hypermedia ausbauen. Recht einfach gestaltet sich zum Beispiel der Einbezug von selbst hergestellten Bildern, Zeichnungen, Skizzen. Diese können entweder eingescannt und in die Texte eingefügt werden oder aber sie werden gleich mit einem Grafikprogramm hergestellt. Wer Windows 95 oder 98 benutzt, findet zum Beispiel unter "Start / Programme / Zubehör" das kleine aber feine Grafikprogramm "Paint", das die Schülerinnen und Schüler sehr schnell intuitiv zu gebrauchen wissen.

  • In vielen Textverarbeitungsprogrammen besteht die Möglichkeit, Texte intern (innerhalb der gleichen Datei) oder extern (Verweis auf eine andere Datei) zu verlinken. Dies reicht durchaus für die Herstellung erster Hypertexte.

  • Auch spezielle Hypertextprogramme sind zum Teil gratis oder sehr günstig zu haben. So gibt es zum Netscape Navigator (Browser-Software für das Internet) auch einen "Composer", mit dem sich schon sehr komplexe Hypertexte gestalten lassen. Gratis im Internet erhältlich ist das Programm "Eckermann" (Download bei der Homepage der Firma Octopus), eine gute Beschreibung dazu findet sich ebenfalls bei learn:line.

  • Wer Hypertexte in elektronischer Form speichern möchte, findet bei learn:line handfeste Hinweise.



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