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Texteschaffen am PC
SACHTEXTE GESTALTEN
Sach-
texte
2
Aufwand:
ca. 45'
  Material:
Pro Gruppe 1 PC
evtl. Vorlage als Fliesstext (Diskette)
  Sozialform:
1 - 3 Schüler/innen
  Stufe:
ab 5. Klasse
 
Möglichkeit A:
  • Ein Sachtext wird als reiner Fliesstext vorgegeben. Geeignet sind unter anderem: Werbetext, Stellenanzeige, Geschäftsbrief, Einladung, Flugblatt, Flyer, Plakat, Protokoll, ...

  • Die Schüler/innen erhalten den Auftrag, am PC ein Layout zu entwerfen und zu realisieren, das die hinter dem Text stehende Absicht umsetzt, unterstützt, präzisiert, ...)

  • Anschliessend werden die verschiedenen Lösungen verglichen und besprochen. Daraus können Ansprüche und Wertungsmasstäbe für die entsprechenden Textsorten abgeleitet werden.

 

Möglichkeit B:

  • Die Schüler/innen entwerfen auch den Inhalt der entsprechenden Sachtexte. Dabei werden nur die allerwichtigsten Daten vorgegeben.

  • Mittels der Cluster-Methode (Gedankenbündel um einen zentralen Kern) oder anderen Brain-Storming-Verfahren werden alle für den Inhalt des entsprechenden Textes relevanten Angaben gesammelt und notiert.

  • In einem Zwischenschritt werden die inhaltlichen Angaben verglichen und vervollständigt (Gruppendiskussion, Tipps durch Lehrer/in, ...).
  • Die Schüler/innen entwerfen am PC ein Layout, das die gesammelten inhaltlichen Aspekt der Textsorte gemäss umsetzt.

  • Zum Schluss werden die ausgedruckten Texte präsentiert und besprochen.

 

 
Methodisch-didaktische Hinweise
  • Diese Gestaltungsübung muss eingebunden sein in die Auseinandersetzung über die Funktionen und Strukturen von Sachtexten. Sie kann sowohl als Sequenz bei der Besprechung einzelner Textsorten als auch als Schlussarbeit bei der Auseinandersetzung mit der Gattung "Sachtexte".

  • Die Aufgabe eignet sich gut als Werkstattposten, z.B. bei der Behandlung von Sach- bzw. Alltagstexten, beim Thema "Werbung" (Plakate, Inserate, Flyer, ...) dies vor allem auch dann, wenn nur ein PC zur Verfügung steht.

  • Die Aufgabe ist vor allem dann attraktiv, wenn die Schüler/innen viele verschiedene Gestaltungselemente verwenden können (Schriftarten und -grössen, Ausrichtung von Text, Umgang mit Tabellen und Rahmen, Einfügen von Symbolen und Bildern, ...) Die Erfahrung zeigt, dass in diesem Bereich keine langwierigen Instruktionen notwendig sind, sondern entdeckendes Lernen angezeigt ist.

  • Die Schüler/innen neigen dazu, vorhandene Gestaltungsmöglichkeiten auch intensiv einzusetzen. In solchen Fällen braucht die anschliessende Diskussion über die Prinzipien der formalen Gestaltung viel Raum, um über den Zusammenhang von Form und Inhalt nachzudenken.

 


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