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Schreibprojkete am PC
HYPERTEXT IM GRAMMATIKUNTERRICHT
Hypertext
1
Aufwand:
ohne Theorie ca. 2 Lektionen
  Material:
Pro Gruppe 1 PC
hypertextfähiges Programm
  Sozialform:
1 - 3 Schüler/innen
  Stufe:
ab 6. Klasse
 
 
Das Herstellen eines Hypertextes mittels Verlinken einzelner Textseiten lässt sich auch im Grammatikunterricht lohnend einsetzen. Praktisch alle formalisierten Abläufe (Analyseverfahren), die sich in Form von Verlaufsdiagrammen mit Verzweigungen darstellen lassen, eignen sich zum Umsetzen in Hypertexte. Dabei "programmieren" die Schülerinnen und Schüler quasi die Verlaufsdiagramme mittels Textlinks.

Einfachere Formen eignen sich dabei sehr gut als aktive Einführung in die Funktionsweise von Hypertexten. Zu diesen einfacheren Formen gehört auch die "Wortartenbestimmnugsmaschine".

Die vorliegende "Wortartenbestimmnugsmaschine" basiert auf der Wortarteneinteilung, wie sie Peter Gallmann und Horst Sitta im Schulbuch "Deutsche Grammatik" (Lehrmittelverlag des Kantons Zürich, Zürich 1997) verwenden. Diese Wortarteneinteilung eignet sich deshalb sehr gut:

  • weil sie nur 5 Hauptwortarten umfasst (der Hypertext kann aber problemlos auf die entsprechenden Unterkategorien ausgeweitet werden.
  • weil sie konsequent auf die formale Veränderbarkeit der Wörter setzt (und nur wo nötig syntaktische Gesichtspunkte einbezieht), hingegen auf inhaltliche Kategorisierungen verzichtet.

 
 
Zur Wortartenbestimmungsmaschine
 

   
Methodisch-didaktische Hinweise
 
  • Derartige Umsetzungen von Grammatikwissen eignet sich sowohl für Repetitionen (die auf diese Art oft sehr motiviert angegangen werden), als auch zur selbständigen Erarbeitung von Themen. Dann müssen allewrdings die entsprechenden Informationen in gut aufbereiteten Texte vorliegen.

  • Die Konstruktion derartiger Hypertexte ist trotz der meist relativ einfachen Baumstruktur bereits recht anspruchsvoll. Eine vorgängige klare Planung der einzelnen Texte und ihrer Verlinkung auf dem Papier ist empfehlenswert.

  • Grundsätzlich ist eine Verlinkung innerhalb einer einzigen Datei möglich (Textanker setzen und intern verlinken). Attraktiver - aber auch aufwändiger - ist der Aufbau des Hypertextes mittels verschiedener Dateien.

  • Wer sich nicht in spezifische HTML-Programme einarbeiten will, kann auch HTML-fähige Tetxprogramme einsetzen (neuere Versionen von WinWord, ...).

  • Für experimentierfreudige Schüler/innen ist der Schritt zu Hypermedia nicht sehr gross. Schnell einmal lassen sich auch Grafik und Sound einbinden.

 


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